Plastik und kein Ende?

Auf unseren Ozeanen treiben 140 Millionen Tonnen Plastikmüll herum. Das ist ein ganzer Kontinent. Das soll nun politisch angegangen werden. Das EU-Parlament hat sich Mitte Oktober 2018 für ein Verbot von Wegwerf-Artikeln ausgesprochen. Plastikteller, Plastikbesteck, beschichtete Becher, Trinkhalme oder Rührstäbchen sollen schon bald aus unserem Leben verschwinden. Es ist schon erstaunlich, wie lange es gebraucht hat, bis dieses Problem in unseren Köpfen angekommen ist. Plastik und kein Ende? weiterlesen

Die meisten Diabetiker profitieren von kohlenhydratarmer Kost

Meinen Einstieg in die Diabetologie kurz vor der Jahrhundertwende werde ich nie vergessen. Mein Studium der Ökotrophologie lag zwei Jahrzehnte zurück. Um meiner neuen Klientel gerecht zu werden, hatte ich mich zuvor bei der Deutschen Diabetes Gesellschaft fit gemacht und wurde als frischgebackene Diabetesassistentin in einer Schwerpunktpraxis eingestellt. Der Diabetologe schickte gleich an meinem ersten Arbeitstag seine Problempatienten zu mir, von denen er annahm, sie seien nicht „compliant“. Wie sonst könnte es sein, dass sie sämtlich stark übergewichtig waren und ihr Blutzucker trotz Insulin- und Medikamentengabe nicht gut einzustellen war. So saß ich vor sechs verzweifelten Schwergewichtlern, die sich darüber grämten, dass der Doktor ihnen nicht glauben wollte. Sie äßen ganz bestimmt nicht so, wie sie aussähen. Die meisten Diabetiker profitieren von kohlenhydratarmer Kost weiterlesen

Fettleber – Ernährungstherapie

Eine verfettete Leber wird von Betroffenen und ihren Ärzten in der Regel nicht ernst genommen und eher als Kollateralschaden von Übergewicht, Stoffwechselstörungen oder der Einnahme bestimmter Medikamente hingenommen. Doch es wird Zeit, in dieser Hinsicht umzudenken. Eine Fettleber ist keineswegs harmlos. Sie ist wesentliche Ursache für die Entstehung des Metabolischen Syndroms, Diabetes Typ 2, Herz- und Gefäßerkrankungen sowie einigen Krebserkrankungen. Als Nicht-alkoholische Fettleber (NAFLD, Non Alcoholic Fatty Liver Disease) kann sie ihre Entgiftungsarbeit nicht in vollem Umfang leisten, verursacht im Stoffwechsel eine Reihe von Fehlsteuerungen und kann bei Nichtbehandlung in die entzündliche, nicht-alkoholische Steatohepatitis (NASH) übergehen, die letztlich zur Leberzirrhose werden kann. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute ist, dass eine Fettleber noch im fortgeschrittenen Stadium gut zu behandeln ist.

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Pottkieker auf der Okerwelle 104,6

Im Pottkieker geht es heute um einen gemütlichen Osterbrunch. In früheren Zeiten gab es in den Haushalten durch die üppige Mahlzeitenfolge am Ostersonntag alle Hände voll zu tun. Das wollen wir ändern. Bei einem Osterbrunch stehen Frühstück, Mittag und Nachmittagskaffee gleichzeitig auf dem Tisch. So können auch diejenigen, die in der Regel für das Essen zuständig sind, entspannt mit Familie und Freunden plaudern, ohne dauernd in der Küche verschwinden zu müssen.

Ein Osterbrunch zieht sich über mehrere Stunden hin. Damit nichts auf dem Ostertisch dahin welkt, sind ein paar Dinge zu beachten. Was geht und was erfahrungsgemäß nicht geht, das soll in dieser Sendestunde verraten werden.

28.03.2018,  kurz nach den 15-Uhr-Nachrichten

Einkaufen mit Köpfchen

Wie gesund und nachhaltig wir essen, entscheidet sich nicht in der Küche. Tatsächlich passiert das bereits beim Einkauf. Hier wird festgelegt, was von der mitgenommenen Pracht schließlich auf unseren Tellern landet und ob es für unsere Gesundheit einen qualitativen Nutzen hat. Doch nicht nur das. Ein Großteil der „Beute“ findet in unserer übersatten Zivilisation nicht den Weg auf unsere Teller, sondern landet am Ende ungenutzt im Haushaltsmüll. Einkaufen mit Köpfchen weiterlesen

Die Reste vom Feste

Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe von guten Tagen“, so spricht der Volksmund und läutet damit spätestens am 2. Weihnachtsfeiertag den großen Katzenjammer ein. Von allem zu viel gegessen, zu viel getrunken, zu viel…Oh weh! Der Magen drückt, der Hosenbund kneift und die beiden nächsten Festtage an Sylvester ante portas. Aber Hand aufs Herz, war doch auch schön. Oder? Es ist nun einmal so, das für die meisten von uns die Feiertage der dunklen Jahreszeit mit opulentem Essen verbunden sind. Deshalb: Schluss mit dem Katzengejammer. Sorgen wir uns nicht um die Figur, das lässt sich in den nächsten Wochen ohnehin durch adäquateres Essen regeln. Sorgen wir uns lieber darum, was in unseren Kühlschränken noch so an Resten übriggeblieben ist. Das alles – wie leider in vielen Haushalten üblich – in der Biotonne zu entsorgen, ist für einen mündigen Bürger keine Option und vor allem ist es ethisch nicht in Ordnung. Die einfachste Möglichkeit wäre eine „Einkaufsdiät“ in den Tagen nach den Festen und – bevor man wieder auf „Beutezug“ geht – alles konsequent aufzubrauchen, was noch da ist. Die Reste vom Feste weiterlesen