Alles wieder gut

Auf dieser Seite geht es eigentlich ums Essen. Dazu gehört auch ein wenig Entspannung, vielleicht mit Geschichten, die nicht vordergründig mit dem Essen zu tun haben. Obwohl diesebubilein2 hier insofern passt, als der Protagonist – gelinde gesagt – furchtbar verfressen ist. Es handelt sich um unseren Familienhund Philip, der aufgrund seines suizidalen Charakters immer wieder für Aufregung sorgt:
Freundin Anja kommt zum Vormittagskaffee. Man beschließt, das schöne Wetter für einen Spaziergang im Park zu nutzen. Der Philip immer ein paar Meter hinterher.

Plötzlich ist er wie vom Erdboden verschluckt. In den Büschen? Fehlanzeige. Doch halt, in der Braunschweiger Oker diese verräterischen halbkreisförmigen Wellenringe, die von einer Störung im Uferbereich zeugen. Nach der Wellengröße zu urteilen größer als eine Maus und kleiner als ein Pferd. Aha! Schaun wir nach. Und?…..Nix! Dafür aber einige Meter weiter eine erneute Wellenformation. Schaun wir da. Richtig, da kauert er etwa eineinhalb Meter tief an der steilen Uferböschung und jammert leise. Hat mit seinem kleinen Hirn wohl erkannt, dass er da nie und nimmer aus eigener Kraft wieder raufkommt.
Was nun? Frauchen hinterher? Sollte die Rettung nicht gelingen, dann wenigstens ein gemeinsames Ertrinken. Doch keine Panik. Es kommen zwei junge Männer in einem Kanu vorbei gepaddelt, die um Hilfe gebeten werden können. Tun sie auch. Paddeln zum Philip und versuchen, ihn die steile Böschung hinaufzuschieben. Das klappt nicht. Also laden sie ihn kurzerhand in ihr Kanu. Da sitzt er nun zur Salzsäule erstarrt und lässt sich ein paar Meter weiter schippern. Dort hat nämlich Freundin Anja eine natürliche, aber glitschige Treppe zur Oker herunter entdeckt. Sie nimmt den nassen Fellbeutel in Empfang und schiebt ihn die Treppe rauf in die Arme seines Frauchens. Nun muss nur noch Anja die glitschige Treppe wieder rauf. Schafft sie. Alles wieder gut. Ein Leckerli gibts auch. (Womit wir wieder beim Thema sind)