Ach wie gut, dass keiner weiß……

In der Lebensmittelindustrie wird getrickst was das Zeug hält und zwar umso mehr, je stärker zubereitet das Endprodukt ist. Häufig werden Verbraucher mit der Versicherung getröstet, wir hätten das strengste Lebensmittelgesetz der Welt. Nun, das mag richtig sein.  Unsere Lebensmittelgesetzgebungsmühlen mahlen jedoch außerordentlich langsam. Mit einem social lag von sagen wir mal gefühlten 50 Jahren  erfassen sie einige der sich rasant entwickelnden Innovationen gar nicht.

Ein Beispiel sind die „Sclareolide“. Das sind sogenannte Geschmacksmodulierer, die den bitteren Geschmack von künstlichen Zutaten verschönern, selbst geschmacklos sind und als Hilfsstoffe gar nicht auf der Zutatenliste auftauchen müssen. Oder, ist hier jemandem noch nicht aufgefallen, dass z.B. Süßstoff-geligthtete Getränke und Joghurts, Rotkohl und Bratheringe schon seit einiger Zeit nicht mehr so ekelig nach Süßstoff schmecken?  Mit Geschmacksmodulation lässt sich auch der gewiefteste Feinschmecker hinters Licht führen.  Auf diese Weise konsumieren viele unwissentlich Süßstoffe und anderes, was nicht auf unseren Speisekarten steht. Mit Hilfe der „Sclareolide“ merkt das keiner. Man findet diese Wunderstoffe übrigens nicht nur im Menschenessen. Auch die Bitterstoffe in Zahnpaste und sogar Hundefutter werden damit übertüncht.

Sie glauben das nicht? Dann schauen Sie einmal auf die Unternehmensphilosphie des IFF-Konzernes (International Flavors and Fragrances). Dort werden mit Hilfe der Aromatechnologie  innovative Systemlösungen für jede Küche der Welt angeboten. Was auch immer, Fleisch, Tomaten, Milchprodukte… die IFF liefert dazu den wahren Geschmack, das Aroma und Mundgefühl für alle Verbraucherpräferenzen.

Mir wird schlecht.